Landschaftsverband Rheinland - Qualität für Menschen

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Tagungsprogramm

Stand: 26. April 2012 (Änderungen vorbehalten)

Sonntag, 20. Mai 2012

BLOCK 0: warm up

Ab 16.45 Uhr besteht die Teilnahme an kostenlosen Führungen. Ab 19.00 Uhr bieten wir die Möglichkeit eines informellen Treffens der Teilnehmenden und Vortragenden im "Arabischen Coffe-Baum". Die Teilnehmerzahl ist in allen Fällen begrenzt, eine Anmeldung ist erforderlich!


Montag, 21. Mai 2012

8.00 – 9.00 Uhr - Anmeldung
9.00 – 9.30 Uhr - Begrüßung

Dr. Volker Rodekamp, Stadtgeschichtliches Museum, Leipzig
Katja Margarethe Mieth, Landesstelle für Museumswesen in Sachsen, Chemnitz
Thilo Martini M.A., LVR-Fachbereich Kultur, Köln

9:30 – 10:00 Uhr

Wie mache ich ein Museum mobil? Crowdfunding für kulturelle Bildung.
Ivana Scharf, atelier für gesellschaftsgestaltung, Hamburg

Block I: Geocaching
10.00 – 11.00 Uhr

Trend Geocaching. Digitale Schatzsuche als Marketing- und Vermittlungsinstrument für Museen
Lars Lichtenberg, REGIALOG – Kultur und Tourismus, Emden

Walking through time. Culturecaching-Stadttour und digitales Co-Kuratieren – ein Projekt zur Heinrich Hertz Ausstellung im Deutschen Museum Bonn
Dr. Helge David, TEXT-RAUM, Openmuseum, Marken- und Medienkultur, Bonn

11.00 – 11.30 Uhr - Pause

Block II: Augmented Reality
11.30 – 13.00 Uhr

Zwischen „Besucherprofil" und „augmented reality" - ein Werkstattbericht über konzeptionelle, technische und Design-Ansätze für den Einsatz von Mobilen Endgeräten
Katharina Loderstädt, Archimedes Exhibitions GmbH, Berlin

Mobile Mixed Reality Spiele: Technik und Konzepte zum spielerischen Erleben und Lernen im Museumsbereich
Dr. Leif Oppermann, Fraunhofer Institut für Angewandte Informatik, Sankt Augustin

Augmented Reality für die Kunstvermittlung - Was die neue Technik kann, wie die Museumspädagogik profitiert
PD Dr. Holger Simon, Kunsthistorisches Institut der Universität zu Köln

13.00 – 14.30 Uhr - Mittagessen

Block III: Linked Heritage, Enrichment und Hackatons
14.30 – 16.00 Uhr

Enrichment am Beispiel der Ornamentstichsammlung der Kunstbibliothek Berlin
Tobias Helms, Verbundzentrale des GBV, Göttingen

Linked Data – Aktuelle Entwicklungen im EU-Projekt Linked Heritage
Angela Kailus M.A., Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg

Open & Connected – Apps für APIs
Klaus Bulle, Adlib Information System, Berlin,
Gerhard Ertl, a:xperience, Wien

16.00  - 16:30 Uhr - Pause

Block IV: Barrierefreiheit und andere Projekte
16.30 – 18.30 Uhr

Neue Richtlinien für barrierefreies Internet in Deutschland
Brigitte Bornemann, BIT Design für Barrierefreie Informationstechnik GmbH, Hamburg

Zielgruppenansprache im Internet: Eine Untersuchung der Informationen und Angebote für Menschen mit Behinderung auf Webpräsenzen deutscher Museen
Claudia Peters (Dipl. Museol. FH), Leipzig

Modellprojekt „Schnittstelle Museum und Schule"
OstR Stefan Klein, Bezirk Oberfranken, Servicestelle für Museen, Bayreuth

Aus den Sammlungen des Jüdischen Museums Berlin. Der Prozess der Online-Veröffentlichung ausgewählter Sammlungsbestände – aus verschiedenen Perspektiven betrachtet
Etta Grotrian, Stiftung Jüdisches Museum Berlin

Die Rekonstruktion der Bibliothek der Reichsabtei Corvey – Internetplattform und Wanderausstellung
Anja Jackes M.A., Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe UNESCO der Universität Paderborn

ca. 18.30 Uhr – Ende des ersten Veranstaltungstages

Ab 19.00 Uhr besteht die Möglichkeit eines informellen Treffens / „come-together" der Teilnehmenden und Vortragenden in "Auerbachs Keller". Auch hierbei wird um Anmeldung gebeten!


Dienstag, 22. Mai 2012

Block V: Social Media
9:00 - 11:00 Uhr

Ab jetzt werden Museen „einkreisbar"
Was die Plattform Google+ für Museen leisten kann und wie deutsche Museen das nutzen
Sebastian Hartmann, publicplan GmbH, Düsseldorf

Nachhaltigkeit und Synergien bei Einrichten und Betreiben internetbasierter Museumspräsentationen: Multimediaguide, Facebook, Stadtmuseum-TV bei youtube und blog im Stadtmuseum Münster
Dr. Barbara Rommé, Stadtmuseum Münster

„Gefällt mir?!"
Untersuchung zur Nutzung des Sozialen Netzwerkes Facebook durch ausgewählte Museen
Stefanie Kinsky / Sarah Kraschewski / Sarah Ludewig / Lisa Schultze, Museumsmanagement und -kommunikation an der Hochschule für Technik und Wirtschaft, Berlin

Quantität und Qualität von Besucherkommentaren im Internet: ein deutsch-englischer Vergleich
Martin Gebhardt, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Wikipedia trifft Museen – der „Wikipedian in Residence" und andere Formen der Kooperation zwischen Museen und Wikipedia
Marcus Cyron, Wikimedia, Berlin

11.00 – 11.30 Uhr - Pause

Block VI:
Short Cuts
11.30 – 13.30 Uhr

Leitfragen für die Einführung von Social Media für Museen
Simon A. Frank, Leonberg / Martin Gebhardt, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg,
Dr. Werner Schweibenz, BSZ Baden-Württemberg, Universität Konstanz

Museumsführer für besuchereigene Smartphones – eine Entscheidungshilfe
Helge Klaus Rieder, FH Trier

Virtuelles Universitätsmuseum und Schule des Sehens – Aktuelle Präsentationskonzepte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
Univ.-Prof. Dr. Elisabeth Oy-Marra, Institut für Kunstgeschichte,
Dr. Patrick Schollmeyer, Institut für Klassische Archäologie

Relaunch der DHM-Online-Datenbank (Arbeitstitel)
Barbara Fichtl, Zuse-Institut, Berlin

Marshall McLuhan Salon -Discover Canada / Kanada interaktiv entdecken!
Dipl.-Inf. Andrea Boegner, Marshall McLuhan Salon in der Botschaft von Kanada, Berlin

Das Projekt „Museo Allargato" in Genua: Erfahrungen, Möglichkeiten und Probleme im Rahmen einer Kooperation zwischen Stadt, Museum und Universität
Antonie Rita Wiedemann, DIRAS, Facoltà di Lettere e Filosofia, Genua

Weimarpedia: Klassen erforschen die Klassik
Neue Wege der kulturellen Bildung im Weltkulturerbe Weimarer Klassik
Jens Weber / Andreas Wolter / Frank Matusse / Prof. Dr. Jens Geelhaar, Fakultät Medien, Bauhaus-Universität Weimar

Sachsens Museen Entdecken
Neues von Sachsens Vino, Webdienst- und Widgetfunktionen

Katja Margarethe Mieth, Landesstelle für Museumswesen in Sachsen
Dr. Thorid Zierold, Museum für Naturkunde Chemnitz

Abschlußdiskussion und Abmoderation
Thilo Martini M.A., LVR-Fachbereich Kultur

ca. 13.30 Uhr – Ende der Tagung

 

Dienstag, 22. Mai 2012

Zwei parallele Workshops
ca. 14.30 – ca. 17.00 Uhr

 

WS I:

Kollaborative Projekte im Bereich Museum und Web 2.0 /

Kommunikation – Koordination - Kooperation

Dr. Michael Müller / Jörn Brunotte, Culture to go, Berlin

 

Die Sozialen Medien sind inzwischen in der Museumskommunikation angekommen. Der Vorteil und Nutzen dieser neuen Kommunikationsformen wird erkannt. Doch ist auch deutlich geworden, dass der professionelle Einsatz dieser Instrumente mit einem beträchtlichen Aufwand verbunden ist (Infrastruktur, Pflegen der Dienste und Accounts, Kommunikation mit den Nutzern), der viele Häuser abhält, sich hier stärker zu engagieren.

 

In unserem Workshop soll diskutiert werden, wie durch kollaborative Modelle die Sozialen Medien effektiver und effizienter eingesetzt werden können. Der Grundgedanke: Thematisch verwandte Institutionen bündeln ihre Social Media Aktivitäten und erreichen gemeinsam bessere Ergebnisse.

 

Als Diskussionsgrundlage werden wir die Konzeption eines kollaborativen Auftritts vorstellen: Im Zentrum steht ein gemeinsam betriebener Themen-Blog. Er ist so strukturiert, dass die Beiträge gesammelt in einem „Magazin" erscheinen (große Menge, relativ hohe Frequenz), den Teilnehmern aber auch auf deren Unterbereichen zugeordnet werden. Durch die Nutzung von Social Media Plattformen (Facebook, Twitter, Google +) wird die Reichweite erhöht; auf Medien und Dokumentenplattformen werden Channels eingerichtet (YouTube/Vimeo, Flickr, Scibd/Issuu,SlideShare …).

 

Mit den Teilnehmern des Workshops wollen wir diskutieren, wie sich diese Konzeption am besten ausgestalten und realisieren lässt. Die Teilnehmer können ihre eigenen Erfahrungen mit dem Web 2.0 einbringen und sich über neue organisatorische und technische Möglichkeiten informieren. Dabei werden neben technischen und organisatorischen Fragen (welche Instrumente, was kann mit welchem Aufwand realisiert werden) auch Fragen der institutionellen Einbindung und der Kommunikationsstile behandelt.

 

 

WS II:

App ins Museum - Wie Sie Ihre Museums-App richtig planen

PD Dr. Holger Simon, Gründer und Geschäftsführer der Pausanio GmbH & Co. KG, sowie Dozent am Kunsthistorischen Institut der Universität zu Köln

 

Mehr und mehr Museen spielen mit dem Gedanken, eine Smartphone-App für ihr Haus zu entwickeln. Im Vorfeld ist es wichtig, die Weichen richtig zu stellen. Wie muss eine Museums-App aufgebaut sein, damit sie ihren Zweck erfüllt – für die Kunstvermittlung, die Besucherbindung und das Museumsmarketing?

 

Dieser Workshop bietet Ihnen einen umfassenden Einstieg in das Thema. Er vermittelt Ihnen die technischen Grundlagen und gibt Ihnen die richtigen Fragestellungen für die Konzeption an die Hand. Fallbeispiele illustrieren die Möglichkeiten, die eine Smartphone-App Ihnen bietet.

 

Die Chancen aktueller Entwicklungen wie die Augmented Reality und die Integration von Spielemodulen werden vorgestellt. Ziel ist es, Sie in die Lage zu versetzen, die richtige App für Ihr Museum zu planen.

 

ca. 17.00 Uhr – Ende der Workshops

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